PÜRSÜN: Resilienzwoche – Gesundheitsversorgung mussauch funktionieren, wenn Strom und IT ausfallen

Sep. 9, 2026

WIESBADEN. Im Verlauf der noch bis Sonntag laufenden hessischen Resilienzwoche und der Frankfurter
Bevölkerungsschutzübung „ÜB’s! 2026″ fordert Yanki Pürsün, gesundheitspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, den Schutz der Gesundheitsversorgung stärker in praktischen Krisenübungen zu testen.

„Es ist richtig, über Notvorräte und Warnsysteme zu informieren. Entscheidend ist im Ernstfall aber, ob Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste und die Arzneimittelversorgung weiter funktionieren. Ein Stromausfall oder Cyberangriff darf nicht erst im Ernstfall zeigen, wo Zuständigkeiten, Kommunikation oder Rückfallebenen fehlen.“

Frankfurt übt noch bis Samstag ausdrücklich Szenarien von Stromausfall und Cyberangriff bis hin zu Naturkatastrophen und Pandemien. Auch die Landesregierung selbst zählt das Gesundheitswesen zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur.

„Nach solchen Übungen sollte das Land transparent auswerten: Was hat funktioniert, wo gab es Verzögerungen und welche Schwachstellen müssen beseitigt werden? Dazu gehören Notstromversorgung, alternative Kommunikationswege, die Versorgung mit Medikamenten und die Frage, wie Patienten bei einem länger dauernden Ausfall weiterbehandelt werden
können.“

Pürsün ergänzt: „Resilienz entsteht nicht durch einen neuen Apparat aus Beauftragten und Papieren. Sie entsteht durch klare Verantwortung, realistische Übungen und konkrete Verbesserungen. Genau daran sollte die Resilienzwoche
gemessen werden.“

V.i.S.d.P:
Yanki Pürsün