Zum Beginn der Woche der Wiederbelebung fordert der FDP-Landtagsabgeordnete Yanki Pürsün, die Ausstattung hessischer Sportstätten mit automatisierten Defibrillatoren stärker in den Blick zu nehmen.
„Es ist richtig, dass Hessen Schülerinnen und Schülern Wiederbelebung beibringt. Wer im Notfall handeln kann, sollte aber auch schnell auf einen Defibrillator zugreifen können“, erklärt Pürsün.
Auf seine Kleine Anfrage zu Defibrillatoren in Sportvereinen hatte die Landesregierung 2024 mitgeteilt, dass ihr weder bekannt sei, wie viele hessische Sportstätten über ein solches Gerät verfügen, noch wie häufig ein Defibrillator dort benötigt wurde. Eine möglichst flächendeckende Ausstattung begrüßte die Regierung ausdrücklich. AEDs seien grundsätzlich förderfähig.
Pürsün fordert deshalb eine aktuelle Bestandsaufnahme und eine besser sichtbare Förderung für Vereine.
„Zwei Jahre später sollte Hessen wissen, wo Defibrillatoren vorhanden sind und wo noch Lücken bestehen. Wir brauchen keine neue Bürokratie für die Vereine, sondern einfache Förderung, gute Kennzeichnung und Geräte, die im Ernstfall tatsächlich erreichbar sind.“
Das bestehende Sportförderprogramm könne dafür stärker genutzt werden. „Ein Defibrillator, der rechtzeitig eingesetzt wird, kann den entscheidenden Unterschied machen.“
Kleine Anfrage aus 2024:
https://starweb.hessen.de/cache/DRS/21/8/00968.pdf
V.i.S.d.P:
Yanki Pürsün
