Aktuelles
Ein starres Renteneintrittsalter wird sehr unterschiedlichen Lebensläufen kaum gerecht.![]()
Ein Bauarbeiter, eine Pflegekraft und ein Bürobeschäftigter tragen über Jahrzehnte ganz unterschiedliche Belastungen. Trotzdem gilt für alle derselbe Stichtag. Das ist weder gerecht noch zeitgemäß. ⏳![]()
Wer früher aufhören muss, braucht eine verlässlich und fair berechnete Rente. Wer länger arbeiten möchte, sollte dafür einen spürbaren Zuschlag bekommen. Entscheidend sind transparente Zu- und Abschläge und Regeln, die langfristig finanzierbar bleiben.![]()
Wahlfreiheit ist am Ende gerechter als ein politischer Überbietungswettbewerb um immer neue, ungedeckte Rentenversprechen. Menschen sollten selbst entscheiden können, wann der richtige Zeitpunkt für den Übergang in die Rente ist – im Rahmen klarer, verlässlicher Regeln. 🤝
Beim Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wird viel über Quoten geredet – und zu wenig über Verlässlichkeit.![]()
Frankfurt hat stadtweit rechnerisch genügend Plätze. Bundesweit schaffen das nach DGB-Angaben nur sieben Prozent der Kommunen. Aber eine Durchschnittsquote sagt einer Familie im Riederwald wenig, wenn das Angebot vor der eigenen Haustür nicht ausreicht. Ein Rechtsanspruch, der sich nur im Stadtdurchschnitt erfüllt, ist kein Anspruch, sondern eine Statistik. 📊![]()
Berichtet wird von Gruppen mit 27 bis 28 Kindern bei zwei Fachkräften, von Personalausfällen und fehlenden Räumen. Genau daran entscheidet sich, ob ein Rechtsanspruch trägt.![]()
Und das Land? 350 zusätzliche Stellen klingen nach viel. Auf rund 60.000 hessische Erstklässler kommt damit eine zusätzliche Stelle auf gut 170 Kinder. Wer das als Kraftakt verkauft, hat einen sehr bescheidenen Maßstab. Erst wird das Schulfach Digitale Welt in den freiwilligen Ganztag verschoben, jetzt soll derselbe Ganztag einen Rechtsanspruch tragen. Man kann nicht ein Gefäß immer weiter befüllen und gleichzeitig am Boden sparen.![]()
Stadt und Land tragen im Pakt für den Ganztag gemeinsam Verantwortung – im Moment nutzen beide das vor allem, um aufeinander zu zeigen.![]()
Deshalb fordere ich eine stadtteilbezogene Auswertung nach den ersten Monaten, vorgelegt den Ortsbeiräten und der Öffentlichkeit. Die Daten liegen längst vor. Wer sie nicht offenlegt, hat meist einen Grund dafür. 🔍![]()
Ob Familie und Beruf zusammengehen, entscheidet sich nicht an einer Statistik, sondern daran, ob am Dienstagnachmittag jemand da ist. 🕒
Private Vorsorge braucht Vertrauen in verlässliche Regeln.![]()
Wer heute Kryptowerte länger als ein Jahr hält, kann Gewinne steuerfrei realisieren. Genau diese Haltefrist will die Bundesregierung streichen: Über den Bundeshaushalt 2027 ist die Abschaffung als Einnahmequelle eingeplant. Ein fertiges Gesetz ist das noch nicht – aber die Richtung ist gesetzt. 📉![]()
Das trifft vor allem private Sparer, die nach geltenden Regeln langfristig vorsorgen. Wer sich rechtstreu verhält und auf eine bestehende Steuerregel verlässt, darf nicht nachträglich zum Lückenfüller für den Bundeshaushalt gemacht werden.
Deutschland braucht mehr Vermögensbildung, eine stärkere Aktien- und Investitionskultur und technologieoffene Regeln. Ständig neue Steuern und wechselnde Vorgaben bewirken das Gegenteil. 📊![]()
Freiheit heißt für uns nicht Regellosigkeit, sondern verlässliche Regeln und seriöse Finanzaufsicht.
Arbeitslosigkeit darf nicht zum Wartestand werden. Gerade in den ersten zwölf Monaten sind die Chancen auf einen schnellen Wiedereinstieg meist noch besonders gut – je länger die Arbeitslosigkeit dauert, desto größer das Risiko, in ihr zu verharren. ![]()
Deshalb braucht es früh häufigere persönliche Kontakte, konkrete Arbeits- und Weiterbildungsangebote sowie klare Vereinbarungen über die eigene Mitwirkung. Jobcenter sollten von Anfang an intensiv vermitteln und qualifizieren – nicht erst handeln, wenn jemand bereits langzeitarbeitslos ist.
Ein guter Sozialstaat verwaltet Arbeitslosigkeit nicht. Er hilft früh, intensiv und verbindlich dabei, sie zu überwinden.🚀
Integration wird unnötig verzögert, wenn Sprachkurs, Anerkennung und Arbeit nur nacheinander stattfinden dürfen.![]()
Wer bereits arbeiten kann, sollte möglichst früh in einen Betrieb kommen und seine Deutschkenntnisse parallel verbessern. Dort wird Sprache täglich angewendet, berufliche Erfahrung gesammelt und Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen aufgebaut. Berufsbegleitende Sprachkurse gibt es bereits – sie müssen nur konsequenter genutzt werden. 💬![]()
Das verlangt Flexibilität bei Arbeitgebern und Behörden. Grundlegender Spracherwerb bleibt wichtig – aber Integration gelingt nicht im Wartestand, sondern durch Teilhabe.